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SONOS hat mir dankenswerterweise den neuen Roam zum Testen zur Verfügung gestellt und so habe ich in den letzten Wochen mal probiert, was der SONOS Roam denn so kann und was aus einem solch kleinem Lautsprecher alles rauskommen kann. Das Ergebnis aus dem Alltagstest bekommst Du nun hier!

Dieses Testprodukt wurde mir kostenfrei von SONOS für diesen Test zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen dazu, wie wir testen, findest Du hier.

5/5

SONOS Roam* im Test

Lieferumfang

5/5

SONOS hat sein Versprechen eingehalten und eine komplett nachhaltige Verpackung gefertigt, die gänzlich auf Plastik verzichtet. In der, aus recycelter Pappe bestehenden Box, findet man neben dem in einem Stofftuch geschützten SONOS Roam Speaker noch eine Bedienungsanleitung und ein USB-C Kabel. Alles ist überaus aufgeräumt und das Auspackerlebnis ist sehr hochwertig und ansprechend. Wünsche bleiben nicht offen. Das auf ein Netzteil verzichtet wird halte ich für vertretbar, da jeder mittlerweile durch sein Smartphone eines zuhause haben wird.

Technische Daten:

Anschlüsse

5/5

Der SONOS Roam verfügt lediglich über einen USB-C Stecker. Im Gegensatz zu den größeren (meist stationären) Speakern von SONOS verzichtet man hier auf einen Netzwerkanschluss, was Sinn macht, da der Roam gänzlich für den mobilen Einsatz vorgesehen ist, wenngleich die Möglichkeit besteht ihn in sein SONOS-Heimnetz zu integrieren. Hauptsächlich wird der SONOS Roam unterwegs über Bluetooth genutzt, zuhause ist aber auch die Übertragung via WIFI möglich.

Beide Möglichkeiten haben gut funktioniert. Die Integration in das SONOS System ist einfach und problemlos möglich, wie bei allen SONOS Geräten. Hierdurch ist der Speaker auch Stereofähig, was natürlich ein Vorteil ist. Ansonsten funktioniert die Übertragung auch über Bluetooth sehr gut. Wer ein Apple Gerät nutzt, kann die Musik auch via AirPlay auf den Roam bringen. Auch Freunde von Googles Assistent oder Alexa können sich wieder über die Integration in den SONOS Roam erfreuen und diesen somit auch via Sprachsteuerung steuern. Übrigens ist der SONOS Roam auch IP67 geschützt, sodass er auch durchaus Regen und anderen äußeren Einflüssen geschützt gegenüber steht. 

Akku

4/5

Der SONOS Roam verfügt über einen Akku, der ca. 10 Stunden Wiedergabezeit bieten soll. Hier zeigt sich die größte Schwäche des Geräts. Die 10h habe ich im SONOS Roam Test leider zu keinem Zeitpunkt erreicht. Ich lag stets eher bei ca. 8 Stunden, wobei die Musik dabei hauptsächlich auf mittlerer Lautstärke aus den beiden Treibern kam. Ich hätte mir zudem eine automatische Abschaltung gewünscht. Wenn man die Musik stoppt ist der SONOS Roam, wie jeder SONOS Speaker, weiterhin im Bereitschaftsmodus und spielt, wenn man möchte, sofort wieder Musik ab. Das jedoch führt dazu, dass sich der Akku schnell entlädt. Hier muss man den Speaker manuell wieder ausschalten, um Akku zu sparen. Zumindest die Möglichkeit einer automatischen Abschaltung in der App einzustellen, hätte ich gut gefunden.

Ansonsten ist mir die Ladezeit via USB-C auch etwas zu lang. Für eine halbe Akkuladung benötigt er mit dem USB-C Kabel und einem 5V Ladegerät etwa eine Stunde, für eine vollständige Ladung über zwei Stunden. Was jedoch positiv zu bewerten ist, ist die Möglichkeit den SONOS Roam mit einem QI Wireless Charging gerät kabellos aufzuladen, wenngleich die Ladezeit sich hiermit verdoppelt. 

Klang des SONOS Roam

4/5

Der Klang des SONOS Roam überzeugt vor allem in den Mitten und Höhen. Die Höhen haben einen eigenen Treiber bekommen, der sich hier um Klarheit und Brillanz bemüht und eine facettenreiche und präzise Abbildung der Instrumente malt. Die Brillanz könnte meiner Meinung nach hier und da aber noch etwas mehr Feinschliff gebrauchen, das ist mir häufig zu scharf. 

Die Mitten und Tieftöner kommen von einem zweiten Treiber, der sich genau um diese Frequenzen kümmert. Da es keinen Subwoofer gibt, sollte man vom Bass also nicht zu viel erwarten. Das ist auch der Grund, weshalb gerade die Subbässe eigentlich nicht wirklich vorhanden sind. Ansonsten spielt der SONOS Roam im Tieftonbereich vor allem in mittleren bis mittelhohen Lautstärken seine Stärken aus, weil hier dann der notwendige Punch und Druck durchkommt, den es für eine solide Grundbasis braucht. In niedrigen Lautstärken haben die Bässe es sich schwer gegen die Mitten durchzusetzen, in den ganz hohen Lautstärken überwiegen die Höhen. 

Die Mitten des SONOS Roam überzeugen durch hervorgehobene Stimmen und eine gute Präzision und hohe Detailvielfalt. Hier stimmt die Abstimmung am besten. 

Beim Gedanken an Partys Outdoor und unterwegs kommt natürlich auch die Frage auf, welchen Umkreis man hier bespaßen kann. Die maximale Lautstärke lässt sich bekanntlich über die App begrenzen. Stellt man diese Begrenzung aus, dann lässt sich mit dem SONOS Roam durchaus auch ein 30-40 qm großer Raum noch gut beschallen, ohne Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen. Outdoor sollte man einen Umkreis von 20-30 Meter sicherlich mit Musik versorgen können. Das im Übrigen ist eine große Stärke des SONOS Roam. Zwar verändert sich mit der Lautstärke die Abstimmung zwischen Bässen, Mitten und Höhen leicht, die Qualität bleibt aber über sämtliche Volumina gleichbleibend hoch.

Klanglich stellt der SONOS Roam damit einen sehr guten mobilen Speaker dar, wenngleich ich noch etwas mehr Perfektion erwartet hätte. Hier trifft SONOS nicht ganz die Qualität, die sie mit den größeren Geräten schaffen. Sicher ist die Herausforderung allerdings auch sehr groß, eine kaum schlagbare Qualität in ein solch kleines Gehäuse zu packen, insofern ist das Jammern auf hohem Niveau.

Der Überblick

Mein persönliches Highlight:

Was mir nicht gefällt:

Die Größe ist sehr kompakt und dennoch ist das Gehäuse sehr hochwertig verarbeitet.

Die Akkulaufzeit und Ladezeit hat mich etwas enttäuscht. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet.

Das Ergebnis der einzelnen Teilaspekte:

Lieferumfang

Anschlüsse

Akku

Klang

5/5
5/5
4/5
4/5
Gesamtfazit

Insgesamt stellt der SONOS Roam einen soliden bis sehr guten smarten und mobilen Speaker dar, wenngleich er sich nicht so stark von der Konkurrenz (JBL Flip, Soundcore Flare 2 und Co.) abhebt, die allesamt etwas günstiger daherkommen. Dafür muss man bei diesen genannten Geräten natürlich auf die smarten Features und die Einbindung in das Heimnetzwerk verzichten. Wer sowieso schon SONOS verwendet, der kommt für den mobilen Einsatz (bspw. im Garten) nicht um den SONOS Roam herum. Ansonsten entscheidet die Frage, ob man bereit ist für einen kleinen qualitativen Unterschied wirklich das doppelte auszugeben. Ich jedoch bin letztlich zufrieden mit dem SONOS Roam und würde mir diesen für den oben genannten Zweck zulegen. 

4.5/5

Hier kannst Du den SONOS Roam kaufen:

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei: 179€

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